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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich und Gegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen IT-asap GmbH (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden. Von diesen AGB abweichende Geschäftsbedingungen gelten nicht, es sei denn, dies wurde ausdrücklich vereinbart.

§ 2 Vertragsschluss

Die Darstellung der Leistungen auf unserer Website ist kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Einladung zur Bestellung. Der Kunde stellt eine Anfrage mit möglichst genauer Leistungsbeschreibung. Der Anbieter erstellt auf dieser Basis ein Angebot. Der Vertrag kommt erst durch Annahme des Angebots durch den Kunden (z.B. per E-Mail-Bestätigung oder Unterschrift) zustande.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde benennt dem Anbieter einen Ansprechpartner zur Auftragsbegleitung. Er stellt alle für die Auftragserfüllung erforderlichen Daten, Texte, Bilder und Zugänge vollständig, rechtzeitig und korrekt bereit. Der Kunde ist allein verantwortlich dafür, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte keine Rechte Dritter (z.B. Urheber-, Marken-, Persönlichkeitsrechte) verletzen. Der Anbieter führt keine rechtliche Prüfung durch.

Bei verspäteter Mitwirkung haftet der Anbieter nicht für dadurch entstehende Verzögerungen.

§ 4 Preise & Zahlung

Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Zahlung binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug.

Preisanpassungen (bei Kostensteigerungen) werden dem Kunden spätestens einen Monat vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der genannten Frist, gilt dies als Zustimmung. Bei Widerspruch kann der Vertrag zum Zeitpunkt der Anpassung außerordentlich gekündigt werden.

§ 5 Vertragslaufzeit bei Dauerschuldverhältnissen

Soweit nicht abweichend vereinbart, haben Dauerschuldverhältnisse (z.B. Hosting, Plattform-Abo, Wartung) eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat zum Laufzeitende. Ohne fristgerechte Kündigung verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Abnahme

Werkleistungen (z.B. Webseite, Logo, Design) werden nach Fertigstellung zur Abnahme vorgelegt. Die Abnahmefrist beträgt 2 Wochen ab Mitteilung über die Fertigstellung (§ 640 Abs. 2 S. 1 BGB). Äußert sich der Kunde innerhalb dieser Frist nicht oder verweigert die Abnahme nicht wegen eines wesentlichen Mangels, gilt das Werk als abgenommen.

§ 23 Nutzungsrechte & Eigenwerbung

Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde an erstellten Werken ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck. Weitergehende Nutzungsrechte (z.B. Weiterverkauf) bedürfen individualvertraglicher Vereinbarung.

Der Anbieter ist berechtigt, das abgeschlossene Projekt zum Zwecke der Eigenwerbung (Referenzen, Portfolio) in angemessener Weise darzustellen. Im Footer der vom Anbieter erstellten Webseiten darf der Anbieter einen diskreten Urheber-Hinweis mit Link platzieren.

§ 24 Vertraulichkeit

Beide Vertragsparteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse vertraulich. Diese Pflicht gilt zeitlich unbegrenzt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus. Die Parteien verpflichten eingesetzte Mitarbeiter und Subunternehmer zur Einhaltung der Vertraulichkeit.

§ 7 Nutzung der SaaS-Plattform

Als Teil unserer Leistungen erhält der Kunde Zugang zu unserer Online-Plattform („Portal"). Die Plattform wird in einem gebuchten Paket (Starter / Pro / Business) bereitgestellt. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Paketbeschreibung.

Der Anbieter sichert eine Verfügbarkeit der Plattform von 99% im Jahresmittel zu (ausgenommen Wartungsfenster + höhere Gewalt). Der Kunde erhält persönliche Zugangsdaten, die er vertraulich zu behandeln hat. Bei Missbrauch der Zugangsdaten haftet der Kunde selbst.

Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform technisch weiterzuentwickeln, einzelne Funktionen anzupassen oder zu ersetzen, solange der wesentliche Leistungsumfang erhalten bleibt.

§ 8 Abonnements, Pakete & Zahlungsweise

Pakete werden monatlich oder jährlich abgerechnet (nach Wahl des Kunden). Zahlung per SEPA-Lastschrift, Banküberweisung oder Kreditkarte. Bei SEPA-Mandat wird der Betrag automatisch zum Fälligkeitstermin eingezogen. Eine Pre-Notification erfolgt mindestens 1 Banktag vor Abbuchung.

Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Portal-Zugang nach Mahnung vorübergehend sperren (unter Aufrechterhaltung der vertraglichen Zahlungspflicht).

§ 9 Faire Nutzung

Die im Paket enthaltenen Kontingente (z.B. KI-Credits, E-Mail-Postfächer, SMS-Guthaben, Traffic, Speicherplatz) sind nach dem Prinzip der fairen Nutzung bemessen. Bei offensichtlichem Missbrauch (z.B. automatisiertes Abrufen, Versand von Spam) ist der Anbieter berechtigt, die Nutzung einzuschränken oder den Zugang zu sperren.

§ 11 Webseiten-Erstellung

Verträge zur Erstellung von Webseiten sind Werkverträge (§§ 631 ff. BGB). Die Seiten werden für mobile Endgeräte und die jeweils letzten zwei Versionen gängiger Browser optimiert. SSL-Zertifikate, Statistik-Tools und Quellcode-Herausgabe sind nur bei ausdrücklicher Vereinbarung geschuldet.

Wartungs- und Pflegeleistungen werden separat vereinbart. Nach Abnahme ohne Wartungsvertrag ist der Kunde selbst für Aktualität und Sicherheit verantwortlich.

§ 12 Webhosting & Domainregistrierung

Hostingleistungen werden im Kundenauftrag über Subunternehmer (u.a. Hetzner Online GmbH) erbracht. Die Verfügbarkeit beträgt mindestens 99% im Jahresmittel.

Domainregistrierungen erfolgen bei der jeweiligen Vergabestelle (DENIC, ICANN-Registrare). Der Anbieter wird als Vermittler tätig; das Vertragsverhältnis über die Domain kommt direkt zwischen Kunde und Vergabestelle zustande. Der Kunde ist allein verantwortlich, dass die gewünschte Domain keine Rechte Dritter verletzt.

§ 16 Marketing-Dienstleistungen

SEO-Maßnahmen sind Dienstleistungen (§§ 611 ff. BGB); ein bestimmtes Ranking wird nicht geschuldet. Bei SEA-Kampagnen (Google Ads, Meta Ads) schuldet der Anbieter die technische Einrichtung und Betreuung; Werbekosten an die Plattformbetreiber trägt der Kunde. Die rechtliche Prüfung von Keywords / Ad-Texten (Markenrecht, UWG) obliegt dem Kunden.

Bei automatisiertem Social-Posting („Ghost-Posting") durch den Anbieter ist allein der Kunde Dienstanbieter im Sinne des § 7 DDG und trägt die rechtliche Verantwortung für die veröffentlichten Inhalte.

§ 23a Rechtstext-Vorlagen

Der Anbieter stellt im Kunden-Portal Vorlagen für Impressum, Datenschutzerklärung und AGB bereit. Diese Vorlagen dienen als Ausgangsbasis und werden regelmäßig aktualisiert, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage oder Rechtsprechung.

Eigenverantwortung des Kunden: Der Kunde ist als Betreiber seiner Online-Auftritte selbst für die Aktualität, Vollständigkeit und rechtliche Korrektheit seiner veröffentlichten Rechtstexte verantwortlich. Die vom Anbieter bereitgestellten Vorlagen ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Aktualisierungen: Bei Aktualisierungen der Vorlagen-Versionen wird der Kunde per E-Mail informiert. Kunden, die eigene Anpassungen an den Texten vorgenommen haben, erhalten einen Vergleich zwischen der neuen Vorlage und ihrem aktuellen Text. Die Übernahme der aktualisierten Vorlage liegt in der Verantwortung und Entscheidung des Kunden.

Keine automatische Übernahme: Eigene Anpassungen des Kunden werden durch Versions-Updates des Anbieters niemals automatisch überschrieben. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Rechtstexte, die der Kunde nach dem Hinweis nicht aktualisiert hat.

§ 10 KI-generierte Inhalte

Die Plattform nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Generierung von Texten (z.B. Blog-Artikel, Social-Posts, Webseiten-Inhalten), Bildern und Alt-Texten. Der Kunde ist vor Veröffentlichung verpflichtet, alle KI-generierten Inhalte auf sachliche und rechtliche Korrektheit zu prüfen (Art. 14 KI-VO).

Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit von KI-Ausgaben (sog. „Halluzinationen" sind systembedingt möglich). Das Urheberrecht an KI-generierten Inhalten ist rechtlich umstritten; eigene Werke des Kunden können bessere Schutzrechte bieten. Der Kunde ist für die Prüfung etwaiger Markenrechts-, Wettbewerbs- oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen allein verantwortlich.

§ 20 Datenschutz & Auftragsverarbeitung

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden (Art. 28 DSGVO). Sofern erforderlich, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) ab, der vom Anbieter zur Verfügung gestellt wird.

Details zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.

§ 21 Datenexport bei Vertragsende

Nach Vertragsende kann der Kunde innerhalb von 30 Tagen einen Export seiner Daten in einem gängigen maschinenlesbaren Format (JSON, CSV, ZIP) anfordern. Der Export umfasst Stammdaten, Endkunden-Datensätze, Rechnungen, Produkte, Blog-Artikel und Medien.

Nach Ablauf der 30 Tage werden die Kundendaten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (z.B. 10 Jahre für Buchhaltung nach § 147 AO) entgegenstehen.

§ 22 Datensicherung

Der Anbieter führt tägliche Backups der Kundendaten durch (7-Tage-Rolling-Retention + wöchentliche Snapshots 4 Wochen). Backups werden verschlüsselt gespeichert. Der Kunde ist berechtigt, zusätzlich eigene Datensicherungen anzufertigen.

§ 17 Mängelgewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 1 Jahr (diese Verkürzung gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Schäden aus Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit). Unwesentliche Mängel begründen keine Mängelansprüche. Die Wahl der Art der Nacherfüllung liegt beim Anbieter.

§ 18 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

Die Haftungsbeschränkung gilt auch für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter des Anbieters.

§ 19 Freistellung

Der Kunde stellt den Anbieter von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Anbieter aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese AGB, gesetzliche Bestimmungen oder Rechte Dritter geltend gemacht werden (z.B. Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- oder Persönlichkeitsrechte). Die Freistellung umfasst auch angemessene Rechtsverteidigungskosten.

§ 25 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z.B. Änderungen der Rechtslage, Rechtsprechung, Marktgegebenheiten) zu ändern. Kunden mit bestehenden Verträgen werden spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail benachrichtigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der genannten Frist, gilt dies als Zustimmung. Bei Widerspruch kann der Anbieter den Vertrag zum Zeitpunkt der Änderung außerordentlich kündigen.

§ 26 Gerichtsstand & anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist — soweit gesetzlich zulässig — Dietzenbach. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 30.07.2026